Offener Bürgertreff Westheim

Projektträger ist die Gemeinde Knetzgau.


Da auch die Gemeinde Knetzgau, wie alle Gemeinden im Landkreis Haßberge, vom demografischen Wandel betroffen ist, ist es der Gemeinde Knetzgau ein besonderes Anliegen die soziale Infrastruktur zu stärken. Der Ernsthaftigkeit dieses Anliegens wurde im Jahr 2011 durch die Gründung des „Lokalen Bündnis für Familie und Senioren“ Ausdruck verliehen.

 

Die wichtigsten Akteure sind dabei die Bürgerinnen und Bürger. Diese nehmen es selbst in die Hand familien- und seniorengerechte Strukturen in der Gemeinde zu schaffen. In unterschiedlichen Arbeitskreisen, in denen die Mitglieder des Bündnisses organisiert sind, werden dazu Projekte geplant und entwickelt.
Einer dieser Arbeitskreise ist der Arbeitskreis „Offener Treff“. Ziel des AKs ist die Einrichtung eines Treffpunkts für Jung und Alt zum Ziel, der als Erholungs- und Lernort dient und alle Generationen, zum gegenseitigen voneinender lernen, unter einem Dach zusammenzuführt. .Da sich vor allem Westheimer Bürger und Bürgerinnen in diesem AK engagieren, wurde Westheim als Standort für einen Treff der Generationen ausgesucht. Im Jahr 2011, wurde eine Bürgerbefragung durchgeführt, um die Inhalte des „Offenen Treffs“ festzulegen.

 

Der „Offene Treff“ ist eine Anlaufstelle für Beratung und Vermittlung, ein Standort für den Auf- und Ausbau familiennaher Dienstleistungen, ein Mittelpunkt des ehrenamtlichen Engagements und ein Platz für kulturelle Veranstaltungen. Jung und Alt werden hier füreinander aktiv, schließen Patenschaften. Hierdurch ergibt sich die Chance, dass Alltags- und Sozialkompetenzen zwischen Jung und Alt weitergegeben werden und so auch die Chancen und Potenziale des demografischen Wandels für die Gesellschaft erschlossen werden.

 

Im Erdgeschoss des Hauses wird hierfür ein „Tagescafe“ eingerichtet. Dieses steht allen Knetzgauer bzw. Westheimer Bürgerinnen und Bürgern offen und bietet Platz für Versammlungen, Treffen, geselliges Beisammen sein, Veranstaltungen sowie Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen.
Des Weiteren entstehen im Obergeschoss ein Jugendraum, Kinderspielzimmer, Teeküche, Besprechungsraum und ein Büro.

 

Dadurch werden die wichtigsten Ziele: ein gegenseitiges Miteinander der Generationen und die Hilfe zur Selbsthilfe erreicht. Gleichzeitig wird ein leerstehendes Gebäude mit Leben gefüllt und einem weiteren Leerstand im Ortskern vorgebeugt.