Herzensangelegenheit – AED- und Ersthelfernetzwerk

Herzensangelegenheit – AED- und Ersthelfernetzwerk

Ziel des Projekts ist es, die Notfallversorgung im Landkreis Haßberge zu verbessern und die Überlebenschancen bei einem plötzlichen Herzstillstand insbesondere in ländlichen Gebieten zu erhöhen. Hierzu werden in allen interessierten Kommunen öffentlich zugängliche automatisierte externe Defibrillatoren (AEDs) beschafft und im Außenbereich installiert.

Die LEADER-Förderung umfasst die zentrale Beschaffung der AED-Geräte und wetterfesten Außenschränke, Schulungen für Bürgerinnen und Bürger sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und begleitende Öffentlichkeitsarbeit. Durch den gemeinschaftlichen Einkauf werden Synergieeffekte genutzt. Die Schulungen stärken die Handlungssicherheit im Notfall, während die Öffentlichkeitsarbeit über das Projekt informiert, für die Bedeutung der Ersten Hilfe sensibilisiert und die Bekanntheit der AED-Standorte erhöht.

Der Landkreis Haßberge übernimmt, vertreten durch die GesundheitsregionPLUS, die Gesamtkoordination, die Organisation der Beschaffung sowie die Koordination der Schulungen und Öffentlichkeitsarbeit. Die beteiligten Kommunen melden ihren Bedarf verbindlich an und übernehmen die vereinbarten Kostenanteile.

Nicht Bestandteil der LEADER-Förderung sind die Montage der Geräte durch die Kommunen, die landkreisweite Bestandserhebung vorhandener AEDs, deren Einpflege in die Ersthelfer-App „Region der Lebensretter“ sowie die Entwicklung eines Wartungskonzepts. Diese ergänzenden Maßnahmen werden durch den Landkreis und die Kommunen eigenständig umgesetzt.

Durch die enge interkommunale Zusammenarbeit und die klare Aufgabenteilung entsteht ein nachhaltiges Gesamtkonzept, das die Verfügbarkeit von Defibrillatoren verbessert und einen wichtigen Beitrag zur bürgernahen Notfallversorgung im Landkreis Haßberge leistet.

 

Ansprechpartnerin

Frau Veronika Jägler

09521/27-676

veronika.jaegler@hassberge.de

Aktivierung Mainübergang Knetzgau am Wehrsteg

Aktivierung Mainübergang Knetzgau am Wehrsteg

Im Jahr 2018 wurde der Wehrsteg am Wasserkraftwerk in Knetzgau wegen einer zu geringen Brüstungshöhe gesperrt. Seitdem gibt es keine Möglichkeit mehr den Main fußläufig bei Knetzgau Richtung Augsfeld/Haßfurt zu überqueren.

In enger Abstimmung mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV), in deren Eigentum sich der Wehrsteig befindet, sollen nun Maßnahmen durchgeführt werden, damit der Wehrsteg für Fußgänger wieder geöffnet werden kann. Die Gemeinde Knetzgau plant im Projekt Zugänge zum bzw. Abgänge vom Wehrsteg zu schaffen oder zu sanieren, die von Fußgängern mit und ohne Rad genutzt werden können.

Projektträger ist die Gemeinde Knetzgau.

 

Ansprechpartnerin

Frau Susanne Wolfrum-Horn

09521/27-701

susanne.wolfrum-horn@hassberge.de