Bürgerareal am Verkehrslandeplatz Haßfurt-Haßberge

Bürgerareal am Verkehrslandeplatz Haßfurt-Haßberge

Im Bereich des Verkehrslandeplatzes Haßfurt-Haßberge soll eine brach liegende Fläche als zentraler Anlaufpunkt für Freizeitaktive gestaltet werden. Es sollen zwei moderne Pavillons mit Aussichtsplattform, Toilette und Tribüne entstehen. Daneben mit Bäumen überstellte Aufenthalts- und Kinderspielbereiche und zahlreiche Informationstafeln über Flugbetrieb und ökologische Bedeutung der Mainaue.

Entstanden ist der Verkehrslandeplatz 1956 in den Mainauen bei Haßfurt. Betrieben wird er derzeit von der Verkehrslandeplatz Haßfurt-Haßberge GmbH mit den Gesellschaftern Stadt Haßfurt und Landkreis Haßberge. Bis 2024 gab es auf dem Gelände eine Flughafengaststätte, die eine große Anziehungskraft auf Besucher von nah und fern ausübte. Sie war allerdings sanierungsbedürftig und musste abgerissen werden. Ebenso abgerissen wurde eine angrenzende Fallschirmspringer-Halle.

Durch den Abriss ist eine Freifläche direkt neben den noch bestehenden Gebäuden entstanden. Durch das Projekt soll diese Fläche wieder aufgewertet werden und Freizeitaktiven im Maintal als Anlaufpunkt bei Ausflügen, Radtouren und Wanderungen dienen. Besucher haben die Gelegenheit den Flugbetrieb und Fallschirmspringer zu beobachten.

 

Ansprechpartnerin

Frau Susanne Wolfrum-Horn

09521/27-701

susanne.wolfrum-horn@hassberge.de

Kelterei Warmuth – Fit in die Zukunft

Kelterei Warmuth – Fit in die Zukunft

Seit 12 Jahren betreibt Michael Warmuth, mit Unterstützung von Sohn und Enkelsohn, seine Obstkelterei in Gemeinfeld. Was als Hobby begann, hat sich schnell zu einem kleinen Gewerbe entwickelt.

Besonders ist an dieser Kelterei ist die persönliche Anwesenheit der Kunden beim Keltern. So wird jede Charge individuell zubereitet und zugewiesen. Das sichert Transparenz, hohe Qualität und Frische des Saftes. Für andere Kunden wird der Saft pasteurisiert und in Bag-in-Box (5–10 L) abgefüllt, wodurch eine lange Haltbarkeit und ein Getränk für das ganze Jahr gewährleistet wird. Der Betrieb ist biozertifiziert, unter anderem nach Demeter-Standard. Bisher werden vor allem Quitten, Birnen und Äpfel entsaftet. Im Jahr 2025 hat die einzige weitere Kelterei im Landkreis geschlossen, wodurch die Nachfrage seitens der Kundschaft, ihr Streuobst entsaften zu lassen, deutlich gestiegen ist. Um den gestiegenen Anforderungen an Qualität, Quantität und Hygiene gerecht zu werden und die Zukunftsfähigkeit zu sichern, ist eine Modernisierung der technischen Anlagen geplant.

Angeschafft werden sollen eine Wasch- und Mahlanlage, ein Durchlauferhitzer (Pasteurisierer) und Druckschaumgerät. Hierdurch wird der zukunftsfähige und nachhaltige Betrieb der Kelterei gewährleistet, da eine effiziente, energieoptimierte Verarbeitung von Obst und Gemüse ermöglicht wird. Die Neuanschaffungen erweitern die Produktpalette auf Karotten, Rote Beete und Aroniabeeren, sichern lebensmittelrechtliche Standards und erleichtern die Arbeit für die Betreiber.

Durch die modernen Geräte kann die Qualität des ohnehin schon hochwertigen Saftes weiter gesteigert werden, da der Fremdstoffeintrag deutlich reduziert wird. Die Kelterei bindet auch Kindergärten, Schulen und Projektgruppen ein, sodass Kinder und Jugendliche die Verarbeitung von Obst und Gemüse erleben können. Dadurch entstehen praxisnahe Lernmöglichkeiten zu Ernährung, Nachhaltigkeit und regionaler Wertschöpfung. Der Erhalt von Streuobstwiesen wird indirekt gefördert.

 

Ansprechpartnerin

Frau Veronika Jägler

09521/27-676

veronika.jaegler@hassberge.de

DIALOG.Region

DIALOG.Region

Das Projekt DIALOG.Region ist ein Kooperationsprojekt zwischen der LAG Haßberge, der LAG Spessart und der LAG Z.I.E.L Kitzingen unter Trägerschaft der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt.

In allen drei Regionen sind sogenannte Technologie-Transfer-Zentren (TTZ) angesiedelt, die den Transfer von Wissen und Technologie zwischen Hochschulen und Unternehmen fördern, um die Innovationsfähigkeit der Region zu stärken. Neben dem Aufbau technischer Infrastruktur und der projektbasierten Arbeit an konkreten technischen Vorhaben steht dabei auch die Gewinnung und Bindung von Fachkräften für die Region und die Stiftungsunternehmen im Vordergrund.

Um das Innovationspotenzial der Regionen voll auszuschöpfen, soll ein bisher wenig berücksichtigtes Element der TTZ gestärkt werden: die systematische Einbindung weiterer Akteure wie Bürger, Unternehmen außerhalb des Stifterkreises, Vereine und öffentliche Einrichtungen im ländlichen Raum. Ziel ist dabei, die regionale Gesellschaft durch unterschiedliche Beteiligungsformate zu befähigen und zu motivieren, ihr Innovations- und Gründungsvorhaben erfolgreich umzusetzen und langfristig eine Innovationsgemeinschaft zu bilden. Die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Region soll so langfristig gesteigert werden.

Hierfür werden an allen drei Technologie-Transfer-Zentren Projektmanagements installiert und über ein zentrales Netzwerkmanagement miteinander verbunden. In jedem TTZ wird ein sogenannter DIALOG.Raum als zentraler Ort der Begegnung eingerichtet. Durch Events und Netzwerktreffen soll der Wissensaustausch und die Vernetzung zwischen den unterschiedlichen Akteuren gefördert werden.

Projektlaufzeit geplant: 01/2026-12/2028

 

Ansprechpartnerin

Frau Veronika Jägler

09521/27-676

veronika.jaegler@hassberge.de

Reaktivierung und Inwertsetzung der alten Mühle Rottenstein

Reaktivierung und Inwertsetzung der alten Mühle Rottenstein

Die denkmalgeschützte Wassermühle in Rottenstein von 1767 ist ein seltener Vertreter einer Hangmühle altdeutscher Bauart. Das LEADER-Projekt „Inwertsetzung und Reaktivierung der alten Mühle Rottenstein“ hat die Restaurierung des Mühlengebäudes, den Rückbau des modernen Anbaus sowie die funktionsfähige Wiederherstellung der Mahlmühle inklusive Ausstattung zum Ziel. Die Mühle soll öffentlich zugänglich sein und für Bildungsmaßnahmen zur Verfügung stehen. Dabei steht eine authentische Präsentation des Wohn- und Arbeitshauses der Müllerfamilie vor ca. 100 Jahren im Vordergrund.

Das denkmalgeschützte Mühlengebäude ist aufgrund jahrzehntelangem unterlassenen Bauunterhalt in einem schlechten Zustand. Der Anbau aus den 1970-Jahren verfälscht zudem die ursprüngliche Ansicht des Gesamtensembles aus der Zeit um 1900. Trotz allem ist dieser Vertreter einer seltenen Hangmühle altdeutscher Bauart überregional erhaltenswert. Die Einbettung in die alte und größtenteils erhalten gebliebene dörfliche Siedlungsstruktur des Ortes Rottenstein am Fuße der ehemaligen Feste Rottenstein (Gemeinde Aidhausen) zeigt das Gebäude in seiner seit Jahrhunderten fast unveränderten Umgebung.

Durch das Projekt wird wertvolle historische Bausubstanz erhalten und ein kulturelles Erbe bewahrt. Das Denkmal soll nach Beendigung der Sanierungs- und Reaktivierungsmaßnahmen für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und einen lebendigen Blick in die Vergangenheit ermöglichen. An 365 Tagen im Jahr soll die Besichtigung von außen möglich sein. Darüber hinaus kann die Mühle nach Voranmeldung von innen besichtigt werden. Dieses Angebot können sowohl Einzelpersonen als auch Vereine, Gruppen und Schulen nutzen. Geplant sind weiterhin mehrere Aktionstage im Jahr, beispielsweise ein Schaubetrieb für Besucher. In Kooperation mit weiteren Akteuren kann das Mühlareal Bildungsstätte zum Thema Mahlen und Brotbacken sowie zum Thema Wasserversorgung (Hydraulischer Widder) werden. Auch die Einbindung in Wanderrouten ist geplant. Dargelegt werden die geplanten Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit in einem Betriebskonzept. Durch Letters of Intent bestätigen die beteiligten Akteure ihre Mitwirkungsbereitschaft.

 

Ansprechpartnerin

Frau Susanne Wolfrum-Horn

09521/27-701

susanne.wolfrum-horn@hassberge.de