Zweiter Aufruf zur Einreichung von Projektideen für das Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“

Im Rahmen des LEADER-Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ werden in der laufenden Förderperiode 2023–2027 im Landkreis Haßberge wieder Kleinprojekte von engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie lokalen Akteuren finanziell unterstützt. Mit diesem zweiten Projektaufruf haben Interessierte erneut die Möglichkeit, ihre Projektideen bei der LAG Haßberge e.V. einzureichen.

Gefördert werden Projekte, die zu den Entwicklungszielen „Landschaft und Umwelt“, „Lebensumfeld“, „Wirtschaft und Bildung“ oder „Kultur und Tourismus“ der Lokalen Entwicklungsstrategie beitragen. Für diesen Aufruf stehen insgesamt 20.000 Euro zur Unterstützung von Kleinprojekten zur Verfügung. Die Unterstützungsbeiträge für einzelne Projekte sind in der Regel auf 2.500 Euro begrenzt; in wenigen begründeten Ausnahmefällen können bis zu 4.000 Euro gewährt werden.

Wer am Wettbewerb teilnehmen möchte, kann bis zum 15.04.2026 eine formlose schriftliche Anfrage an die LAG Haßberge e.V., Am Herrenhof 1, 97437 Haßfurt oder per E-Mail an lag@hassberge.de senden.

Die Anfrage sollte eine kurze Beschreibung der geplanten Einzelmaßnahme (ca. eine halbe Seite) enthalten, einschließlich:

  • einer Darstellung der Projektidee,
  • der voraussichtlichen Kosten,
  • des geplanten Durchführungszeitraums sowie
  • persönlicher Angaben wie Name, Kontaktdaten und ggf. vertretene Institution.

Die eingereichten Projektideen werden anhand festgelegter Auswahlkriterien bewertet. Auf Grundlage der erreichten Punktzahlen wird eine Rangliste aller eingereichten Projekte erstellt.

Bitte beachten Sie: Mit der Umsetzung eines Projekts darf erst nach Erhalt einer Förderzusage begonnen werden. Antragsberechtigt sind sowohl Privatpersonen als auch juristische Personen. Von der Antragstellung ausgeschlossen sind kommunale Körperschaften sowie Einzelpersonen, Vereine oder Organisationen mit politischen Zielsetzungen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Haßberge Tourismus unter den Top 7 beim ADAC Tourismuspreis Bayern 2026

Haßberge Tourismus unter den Top 7 beim ADAC Tourismuspreis Bayern 2026

Preisverleihung am 12. Februar 2026 in München. | Copyright Foto: ADAC Südbayern, Flo Huber

Nach dem „Goldenen Pedal“ zählt das (E-)Radtourismusprojekt von Haßberge Tourismus e.V. nun auch zu den Top 7 des ADAC Tourismuspreises Bayern.

Ein weiterer Meilenstein für die Region: Nachdem das (E-)Radtourismusprojekt von Haßberge Tourismus e.V. bereits im vergangenen Jahr mit dem „Goldenen Pedal“ des ADFC Bayern ausgezeichnet wurde, erhielt es nun die nächste große Anerkennung auf Landesebene. Beim ADAC Tourismuspreis Bayern 2026 gehörte das Radkonzept zu den sieben besten Tourismusprojekten Bayerns.

Bereits im Oktober 2025 stellten Susanne Volkheimer und Christof Dilzer das Projekt einer 16-köpfigen Jury aus Wissenschaft, Verbänden und Touristikexperten vor. Aus 31 eingereichten Projekten war es unter die Finalisten gewählt worden. Bei der feierlichen Preisverleihung am 12. Februar 2026 in München war Geschäftsführerin Susanne Volkheimer vor Ort. Die Festansprache hielt Michaela Kaniber, Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus. Der erste Platz ging an den Allgäu-Walser-Pass.

„Für uns ist allein die Nominierung unter die Top 7 ein riesiger Erfolg“, sagt Susanne Volkheimer. „Als kleine, ländliche Region stehen wir hier neben großen Namen des bayerischen Tourismus. Das zeigt, dass unser strategischer Ansatz wirkt und wir im Radtourismus ganz vorne mitspielen.“

Das (E-)Radtourismusprojekt ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt: In enger Zusammenarbeit mit 56 Kommunen in zwei Bundesländern und sieben Landkreisen konnte das Konzept ohne externe Planungsbüros entwickelt werden. Herzstück des Projekts sind 23 neue Thementouren, E-Bike-Ladestationen, abgestimmte Verpflegungs- und Übernachtungsangebote sowie der „Digitale Entdecker-Guide“ mit 109 Erlebnisstationen. Haßberge Tourismus bedankt sich bei allen Beteiligten – nur durch dieses gemeinschaftliche Engagement war dieser Erfolg möglich.

Rundbrief Nr. 23 | Januar 2026

Wir freuen uns sehr, dass wir Ihnen wieder eine neue Ausgabe unseres Rundbriefes präsentieren können!

Hier finden Sie in gewohnter Weise Neuigkeiten zu unseren aktuellen Projekten, zu Veranstaltungen und auch Terminen.

LEADER-Forum in München

LEADER-Forum in München

LEADER-Forum in München: Impulse für den ländlichen Raum

Beim LEADER-Forum am 18.11.2025 im Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF) in München wurde deutlich, wie vielfältig und zukunftsorientiert sich der ländliche Raum in Bayern entwickelt. Vertreterinnen und Vertreter der 70 Lokalen Aktionsgruppen (LAG) kamen zusammen, um sich über aktuelle Herausforderungen und die Weiterentwicklung der LEADER-Förderung auszutauschen.

Neben zentralen Themen wie die Budgetausschöpfung oder Beantwortung eingereichter Fragen der LAGn wurde auch der mehrjährige Finanzrahmen der EU angesprochen. Dieser dient als Grundlage für die kommende Förderperiode. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Tourismus: Ein Fachvortrag zeigte seine Bedeutung für die bayerische Wirtschaft und die enge Verbindung zu LEADER-Projekten vor Ort. Ergänzt wurde das Programm durch einen Beitrag der Bayerischen Informationsstelle gegen Extremismus mit Impulsen für ein demokratisches und respektvolles Miteinander.

Neben den fachlichen Inhalten stand der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Das Forum unterstrich einmal mehr die Bedeutung von Vernetzung und Zusammenarbeit für eine nachhaltige und lebendige Entwicklung der ländlichen Räume in Bayern.

LEADER fördert vier Projekte im Landkreis Haßberge

LEADER fördert vier Projekte im Landkreis Haßberge

LEADER fördert vier Projekte im Landkreis Haßberge

Die Schecks mit den bewilligten Fördersummen wurden offiziell übergeben

Freuen sich über die Projektförderung (von links):  Daniel-Pascal Klaehre, 2. Bürgermeister Marcus Fröhlich, LAG-Managerin Susanne Wolfrum-Horn, Bürgermeister Dieter Möhring, Landrat Wilhelm Schneider, Bürgermeister Alexander Bergmann, LAG-Geschäftsführerin Karin Gadamer, Simon Endreß, LAG-Managerin Veronika Jägler, Philipp Lurz, Architektin Renate Schubart-Eisenhardt.

Fotos: Jens Weinkauf

Der LEADER-Koordinator für Unterfranken, Daniel-Pascal Klaehre, hatte Förderschecks über eine Gesamtsumme von rund 691.000 Euro mit zur Steuerkreissitzung der LAG Haßberge e.V. nach Haßfurt gebracht. Über die Schecks freuten sich die Projektträger oder deren Vertreter wie auch der 1. Vorsitzende der LAG Haßberge e.V., Landrat Wilhelm Schneider, und das Team des LAG-Managements.

Mit rund 125.773 Euro unterstützt wird das Projekt „Erlebnis-Kreuzweg Zeil am Main“. Der Projektträger, die Stadt Zeil, will den historischen Kreuzweg mit 12 Kreuzwegstationen zwischen der Stadt und dem Käppele erhalten und wieder in das Bewusstsein der Bevölkerung rücken. Ein modernes Informationskonzept soll auch Besucher von außerhalb der Region ansprechen. Für die Stadt Zeil übernimmt 2. Bürgermeister Marcus Fröhlich den Scheck.

Das Projekt „Ort der Begegnung“ beinhaltet die Ausstattung der Innenräume und des Außenbereichs eines Dorfgemeinschaftshauses im Ort Rottenstein. Weitere Bestandteile des Projekts sind Informationen zum Burgstall und Öffentlichkeitsarbeit. LEADER unterstützt dieses Projekt mit rund 86.462 Euro  Projektträger ist die Gemeinde Aidhausen, die bei der Scheckübergabe durch Bürgermeister Dieter Möhring vertreten wird. Begleitet wird er von Simon Endreß von der Dorfgemeinschaft Rottenstein.

Im Bereich der Gemeindeallianz Hofheimer Land wird zur Stärkung des Zusammenhalts in den sieben beteiligten Kommunen für drei Jahre eine Projektmanagementstelle geschaffen. Das Projekt „Netzwerk Soziale Resilienz im Hofheimer Land“ wird mit rund 103.481 Euro finanziell unterstützt. Projektträger ist die Allianz Hofheimer Land e.V., deren 1. Vorsitzende Bürgermeister Alexander Bergmann gemeinsam mit dem Allianzmanager Philipp Lurz den Scheck entgegennimmt.

Weiterhin durch LEADER gefördert wird das Projekt „Inwertsetzung und Reaktivierung der alten Mühle Rottenstein“ mit dem Maximalbetrag von 375.000 Euro Im Rahmen des Projekts wird das Gebäude der historischen Hangmühle in der Ortsmitte von Rottenstein durch den Abriss der Anbauten aus jüngerer Zeit wieder in den Originalzustand versetzt. Das Mühlengebäude wird saniert und die Mühltechnik neu installiert. Die Mühle soll nach Fertigstellung für Besuchergruppen zugänglich sein. Der Projektträger Dr. Florian Maier wurde bei der Scheckübergabe durch die beauftragte Architektin Renate Schubart-Eisenhardt vom Büro ARCHISE vertreten.