Mitfahrbänke-Gemeinschaftsprojekt

Mitfahrbänke-Gemeinschaftsprojekt

Das vorliegende Projekt orientiert sich an dem Pilotprojekt „Mitfahrbänke für die Gemeinde Knetzgau“. Durch „Mitfahrbänke“ kann das bestehende Mobilitätsangebot in einer Region ergänzt werden. Erforderlich für den Erfolg des Projekts ist Bürgerschaftliches Engagement. Durch Öffentlichkeitsarbeit kann die Akzeptanz der Bevölkerung erhöht werden, die Mitfahrbänke selbst zu nutzen oder dort Wartende im eigenen Auto mitzunehmen.

Projektträger des Projektes ist die Allianz Main & Haßberge in Kooperation mit der Allianz Hofheimer Land und der Allianz Lebensregion+. Insgesamt 33 Bänke und 57 Stelen mit Richtungsanzeigern sollen angeschafft und an geeigneten Standorten aufgestellt werden. Darüber hinaus soll ein Informationsflyer entstehen und über Internet das Angebot dargestellt werden.

 

Ansprechpartnerin

Frau Susanne Wolfrum-Horn 

09521/27-701

susanne.wolfrum-horn@hassberge.de

 
Mitfahrbänke für die Gemeinde Knetzgau

Mitfahrbänke für die Gemeinde Knetzgau

 

 

 

Die Einrichtung von Mitfahrbänken an insgesamt 16 Standorten wurde bereits umgesetzt. Bürgermeister Stefan Paulus gab am 13. Mai 2019 feierlich den offiziellen Startschuss für das innovative Angebot.

Jede Mitfahrbank ist überdacht und mit einem Schild mit der Aufschrift „Mitfahrbank“ kenntlich gemacht. Herzstück der Mitfahrbänke sind die Richtungsanzeiger, die an allen Mitfahrbank-Haltestellen zu finden sind. Mit ihnen können alle Mitfahrer durch Hochklappen die Wunschrichtung anzeigen. Dadurch erkennt der Autofahrer sofort, wohin der Mitfahrer möchte und ob er den gleichen Weg hat. Normalerweise sind die Mitfahrbänke in die Bushaltestellen integriert wie am Turmgarten. Zusätzlich wurden fünf neue Haltestellen in Knetzgau und den Gemeindeteilen geschaffen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die Öffentlichkeitsarbeit, um auf das Prinzip der Mitfahrbänke hinzuweisen und die Akzeptanz für diese Mobilitätsform zu erhöhen. Ein Informationsflyer wurde von der Gemeinde Knetzgau an alle Haushalte im Gemeindegebiet verteilt und an zentralen Stellen ausgelegt. Des Weiteren sind die Standorte der Mitfahrbänke auf der Homepage des Bürgerdienstes Knetzgau „Bündnis für Familien und Senioren“ ersichtlich.

 
Ansprechpartnerin

Frau Susanne Wolfrum-Horn 

09521/27-701

susanne.wolfrum-horn@hassberge.de

Skate – und Bikeanlage

Skate – und Bikeanlage

Nachdem während eines Knetzgauer Bürgerforums im Jahr 2017 eine Gruppe von engagierten Jugendlichen ihre Idee zu einem Skate- und Bikeparks bekannt gemacht hatten, soll dieser in nächster Zeit mittels LEADER-Förderung in die Realität umgesetzt werden. Genau gesagt soll in einem Gewerbegebiet in Knetzgau eine attraktive und professionelle Skate- und Bikeanlage entstehen, die sowohl für Skater, Inliner und BMX-Fahrer nutzbar ist.

Der Funsportpark soll ein interaktiver, alterübergreifender und integrativer Treffpunkt für die ganze Familie, insbesondere für Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Landkreis, werden. Die Anlage soll aus einem Skatepark mit verschiedenen Rampen und Halfpipe sowie einem Pumptrack (Rundkurs mit Wellen) bestehen. Begleitend hierzu sind nach dem Bau verschiedene regelmäßige Aktivitäten geplant. Die Bereitstellung einer Grundausstattung an der Skateanlage wie Unterstellmöglichkeiten bei schlechtem Wetter, Sitzmöglichkeiten oder Toiletten ist Bestandteil des Projektes.

Foto: Thomas Zettelmeier

Am ersten Planungsworkshop, der am 22. Mai 2019 stattfand und von dem Nürnberger Planungsbüro „Populär Handycraftes Skateparks“ durchgeführt wurde, nahmen 25 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 25 Jahren aus sechs Gemeinden und zehn Ortsteilen des Landkreises teil und diskutierten über die Ansprüche an die Anlage sowie die Begleitinfrastruktur. Beim Final-Workshop am 27.  Juni 2019 waren insgesamt 33 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene anwesend. Hierbei wurde im Zuge eines Workshops der erste Planungsentwurf durch das Planungsbüro vorgestellt und anschließend mit den Teilnehmern darüber diskutiert.

Die Trägerschaft für das Projekt „Skate- und Bikeanlage“ übernimmt die Gemeinde Knetzgau. Nachdem während der Steuerkreissitzung der LAG Haßberge e. V. am 04. Juni 2019 einstimmig ein Grundsatzbeschluss über die grundsätzliche Befürwortung des Projektes gegeben wurde, soll in der nächsten Steuerkreissitzung im Herbst der endgültige Beschluss gefasst werden. Anschließend wird von der Gemeinde Knetzgau der LEADER-Förderantrag gestellt.

Ansprechpartnerin

Frau Veronika Jägler

09521/27-676

veronika.jaegler@hassberge.de

Downloads:

Checkliste

Entscheidungsprotokoll

 

 

Bewegungspark an der Dreiberg-Schule

Bewegungspark an der Dreiberg-Schule

In den öffentlichen Parkanlagen der Dreiberg-Schule wird ein Bewegungspark für Jung und Alt geschaffen. BürgerInnen können sich dort bewegen, trainieren und fit halten. Den Bewohnern der angrenzenden Senioreneinrichtung dient der Park für Übungen zur Erhaltung des Bewegungsapparates, zur Sturzprophylaxe und zum Balancetraining. Darüber hinaus kann die Anlage für den Schulsport genutzt werden. Geplant ist die  Errichtung von acht Geräten für unterschiedliche Trainingsbereiche.

Projektträger ist die Gemeinde Knetzgau, die das Projekt auf Anregung von Bürger und Bürgerinnen aus der Gemeinde umsetzt. Kooperationspartner ist das AWO Seniorenzentrum in Knetzgau.

Zur Information der Öffentlichkeit entsteht ein Flyer und ein virtueller Rundgang über den Bewegungspark soll auf der Hompage der Gemeinde Knetzgau abrufbar sein. Im Bereich Sturzprophylaxe können geschulte MitarbeiterInnen im Seniorenzentrum ältere Menschen über diesen Themenbereich informieren und Trainingseinheiten anbieten.   

Downloads:

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Entscheidungsprotokoll

 

Bewegungspark an der Dreiberg-Schule

Mobilitätskonzept Landkreis Haßberge

Mobilität ist Voraussetzung für fast alle Aktivitäten im Landkreis Haßberge und damit Grundvoraussetzung für die positive Entwicklung der Region und die Zufriedenheit von deren Einwohnern.  Vor diesem Hintergrund ist es Anliegen des Landkreises ein durchgängiges und für alle zugängliches Mobilitätssystem im Landkreis zu schaffen unter Beachtung ökologischer und ökonomischer Gesichtspunkte.

 

Ein flexibles und durchgängiges Mobilitätssystem trägt zur Stärkung einer Region und zur Erhöhung der Lebensqualität für deren Einwohner bei. Vor diesem Hintergrund wurde ein Mobilitätskonzept für den Landkreis Haßberge erarbeitet.

In den vergangenen Jahren hat sich das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung verändert. Die klassischen Mobilitätsformen Individualverkehr, insbesondere mit Auto und Zweirad sowie öffentlicher Personennahverkehr insbesondere mit Bahn und Bus werden immer mehr durch alternative, bedarfsgerechte Mobilitätsangebote ergänzt bzw. ersetzt. Zunehmend an Bedeutung gewinnt die Kombination einzelner Angebote mit entsprechenden Verknüpfungspunkten. Das zu erarbeitende Konzept sollte, aufbauend auf den vorhandenen Strukturen und Mobilitätsangeboten im Landkreis Haßberge, Hinweise auf eine sinnvolle Ergänzung des bestehenden Mobilitätssystems geben. Eingeflossen in das Konzept sind die Ergebnisse des Nahverkehrsplanes. Ebenfalls betrachtet wurden die Auswirkungen des demografischen Wandels auf das zukünftige Mobilitätssytem.

Im Februar 2019 wurde das Mobilitätskonzept fertig gestellt und im Ausschuss für Bau und Verkehr am 18. März 2019 beschlossen. Die mit der Konzepterstellung beauftragte IGES Institut GmbH führte Ergebnisse aus durchgeführten Analysen und Bewertungen sowie aus einer Befragungsaktion, Bürgermeister-, Experten- und Bürgerbeteiligungen in dem Konzept zusammen. Vier Workshops, zwei Regionalkonferenzen und eine Abschlussveranstaltung fanden an verschiedenen Standorten im Landkreis Haßberge statt. Die wichtigsten Ergebnisse wurden in fünf Leitprojekten gebündelt:

1. Mobilitätsstationen und E-Dorfautos (Vernetzung und Lückanschluss)

2. Burgenwinkel-Express und Express Nördlicher Steigerwald (Freizeitlinien)

3. Grenzüberschreitende und CO2-neutrale ÖPNV-Verbindung Ebern – Bad Rodach

4. Mobilitätstrainings im Landkreis Haßberge

5. Betriebliches Mobilitätsmanagement im Landkreis Haßberge

 
 
Ansprechpartnerin

Frau Susanne Wolfrum-Horn 

09521/27-701

susanne.wolfrum-horn@hassberge.de