Zisterzienser Radrunden

Zisterzienser Radrunden

Das Projekt „Zisterzienser-Radrunden“ ist Teilprojekt des transnationalen LEADER Kooperationsprojektes TNC II „Cisterscapes – Cistercian landscapes connecting Europe“. Projektträger ist die Gemeinde Rauhenebrach.

Im Rahmen des Projektes sollen zwei Radwege ausgeschildert werden, die durch die Kulturlandschaften des ehemaligen Zisterzienserklosters Ebrach führen. Sie verbinden zisterziensiche Zeitzeugnisse und Landschaften miteinander und informieren an besonderen Standorten über die zisterziensische Vergangenheit. Vorgesehen ist an den Radwegen die Schaffung weiterer Infrastruktureinrichtungen für Radfahrer. Entstehen sollen Schutzhütten mit Mobiliar, Fahrradreparaturwerkstätten, Fahrradständer und Landschaftselemente.

Das Projekt „Zisterzienser-Radrunden“ ist Teilprojekt des transnationalen LEADER Kooperationsprojektes TNC II „Cisterscapes – Cistercian landscapes connecting Europe“. Projektträger ist die Gemeinde Rauhenebrach.

Im Rahmen des Projektes sollen zwei Radwege ausgeschildert werden, die durch die Kulturlandschaften des ehemaligen Zisterzienserklosters Ebrach führen. Sie verbinden zisterziensiche Zeitzeugnisse und Landschaften miteinander und informieren an besonderen Standorten über die zisterziensische Vergangenheit. Vorgesehen ist an den Radwegen die Schaffung weiterer Infrastruktureinrichtungen für Radfahrer. Entstehen sollen Schutzhütten mit Mobiliar, Fahrradreparaturwerkstätten, Fahrradständer und Landschaftselemente.

Die Radwege führen durch die Landkreise Bamberg, Haßberge und Schweinfurt. Beteiligt an dem LEADER-Projekt sind die Gemeinden Knetzgau und Rauhenebrach sowie die Märkte Burgwindheim und Ebrach. Vorgesehen ist die Anbindung der Radwege an einen Europäischen Fernwanderweg, der im Rahmen des Gesamt-Zisterzienserprojekts entstehen soll und auf einer Strecke von ca. 1.100 km die Klosterlandschaften in Europa verbindet.

Das Projekt wird auf europäischer, überregionaler und regionaler Ebene durch Printmedien und Online Werbung mit Hilfe der verschiedenen Projektpartner beworben. Vorgesehen ist innerhalb des Projekts die Erstellung eines Flyers sowie von Daten, die auf Outdoorportalen eingestellt werden können.

Ansprechpartnerin

Frau Susanne Wolfrum-Horn 

09521/27-701

susanne.wolfrum-horn@hassberge.de

Ehemalige Synagoge Gleusdorf – Informationszentrum für die Orts- und Jüdische Geschichte

Ehemalige Synagoge Gleusdorf – Informationszentrum für die Orts- und Jüdische Geschichte

e Gemeinde Untermerzbach hat im Juli 2016 das landwirtschaftliche Anwesen Dorfstraße 3 mit allen Nebengebäuden erworben, welche seit vielen Jahren leer standen. Dazu gehörten die unter Denkmalschutz stehende ehemalige Synagoge und die nördlich davon gelegene Judenschul, wohl Versammlungsort der jüdischen Gemeinde im 17./18. Jahrhundert. Der Kauf der Synagoge war hauptsächlich mit der Absicht verbunden, das historisch und bau-handwerklich sehr wertvolle Kultusgebäude aus der Mitte des 19. Jahrhunderts (1857) zu retten, den Leerstand zu beseitigen und die beiden Bauwerke einer sinnvollen Nutzung zuzuführen.

Im Juni 2018 wurde zur Planung des Projektes ein Entwicklungskonzept zur nachhaltigen Nutzung von der Agentur für kulturhistorische Recherchen in Hallstadt erarbeitet. Und ein LEADER-Förderantrag gestellt. Im November 2018 hat die Gemeinde Untermerzbach als Projektträger den offiziellen LEADER-Zuwendungsbescheid erhalten. Im April 2019 schrieb die Gemeinde die Erstellung eines Feinkonzeptes und dessen Umsetzung öffentlich aus. Dieses sollte sich inhaltlich eng an den Arbeitsergebnissen eines fachwissenschaftlichen Kolloquiums von fachkompetenten Teilnehmern zur „Neukonzeption der Synagoge Gleusdorf und des Nachbargebäudes“ anlehnen, welches am 22./23. Mai 2019 in Memmelsdorf tagte.

Mit der Feinkonzeption und der Umsetzung wurde 2020 schließlich das Büro FranKonzept aus Würzburg beauftragt.

Die Synagoge und angrenzende Judenschul, wurden nach denkmalgerechten Umbau-, Sanierungs-, und Renovierungsmaßnahmen (u.a. durch Städtebauförderung und bayrischen Entschädigungsfonds) mittels LEADER-Förderung zum Informationszentrum für die Orts- und jüdische Geschichte umgebaut.

Am 13.06.2021 wurde die Synagoge Gleusdorf in einem Festakt mir vielen politischen Vertretern und dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland  offiziell eröffnet.

Synagogenbesichtigungen und Führungen werden vom Träger- und Förderverein Synagoge Memmelsdorf (Ufr.) e.V. angeboten.

Weitere Informationen finden sie unter:

https://geschichtspfad-synagogen-memmelsdorf-gleusdorf.de/

 

 

Ansprechpartnerin

Frau Veronika Jägler

09521/27-676

veronika.jaegler@hassberge.de

 
Soziale Dorfentwicklung Aidhausen

Soziale Dorfentwicklung Aidhausen

Die Gemeinde Aidhausen mit rund 1900 Einwohnern und sechs Orten liegt im westlichen Landkreis Haßberge. Zur Förderung des Gemeinschaftssinns ist auf Wunsch der Gemeinde eine Anlauf- und Koordinationsstelle für die Bürger entstanden. Die Laufzeit des Projektes, das durch LEADER-Mittel unterstützt wird, beträgt drei Jahre.
 

Die im Bürgerbüro ansässige Koordinationsstelle „Soziale Dorfentwicklung Aidhausen“ trägt dazu bei, die Gemeinschaft in der Gemeinde zu stärken. Sie unterstützt den fortlaufenden Prozess und begleitet durch Netzwerkarbeit, Konzeptentwicklung und Förderung eines lebenswerten Miteinanders. Wichtig ist bei allen Aktivitäten die Motivation und Einbindung der Bürger.

Die Koordinatorin für das Projekt „Soziale Dorfentwicklung Aidhausen“ hat folgende Aufgaben:

  • Aufbau und Betrieb einer Koordinationsstelle
  • Entwicklung und Konzeption von sozialen und kulturellen Projekten
  • Förderung von Vernetzung, Kooperation und Austausch
  • Koordinierung und Unterstützung aktueller Projekte
  • Öffentlichkeitsarbeit

Ehrenamtliche, Bürgermeister und Gemeinderäte werden durch die Koordinationsstelle in ihrer Tätigkeit zur sozialen Entwicklung der Gemeinde unterstützt.

 
Ansprechpartnerin

Frau Susanne Wolfrum-Horn 

09521/27-701

susanne.wolfrum-horn@hassberge.de

Haus auf dem Zeilberg – Ort der Begegnung und Inklusion

Haus auf dem Zeilberg – Ort der Begegnung und Inklusion

 

Der Biergarten auf dem Zeilberg, ein beliebtes Ziel für Ausflügler und Vereine, konnte mittels LEADER-Förderung aufgewertet werden. Die Besonderheit des Biergartens liegt darin, dass psychisch belastete Menschen hier die Möglichkeit eines Zuverdienstes durch das Ausüben einfacher Tätigkeiten erhalten und gleichzeitig mit den Gästen in Kontakt treten können.

 
 

Der Projektträger, das Diakonische Werk Bamberg-Forchheim e.V., hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit psychischen Erkrankungen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und dauerhafte Hilfestellungen zu leisten. Bereits seit zehn Jahren existiert der Biergarten auf dem Zeilberg als Zuverdienstmöglichkeit für psychisch Kranke. Durch die eigenständige Beschäftigung erhalten sie die Möglichkeit ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

Im Rahmen des LEADER-Projektes „Haus auf dem Zeilberg – Ort der Begegnung und Inklusion“ wurde der Biergarten nun aufgewertet und gleichzeitig wurden fünf neue Zuverdienstarbeitsplätze geschaffen. Der Abbau von Barrieren und Berührungsängsten sowie der offene Umgang mit psychischen Problemen stehen ebenso im Fokus wie die Inwertsetzung des bereits vorhandenen touristischen  Potenzials.

Der in unmittelbarer Nähe gelegene Stein-Erlebnispfad des Landkreises Haßberge erfährt durch die Gastronomie eine Aufwertung. Durch LEADER gefördert wurden im Projekt auch Außenspielgeräte beim Biergarten, was zu einer weiteren Steigerung der Familienfreundlichkeit des Biergartens beiträgt. Hinzu kommt die Förderung des barrierefreien Zugangs durch den ebenerdigen Ausbau des Gastraumes.

Durch die Vergrößerung des Gastraums können neue Zielgruppen, beispielsweise Schulklassen, weitere Vereine, angesprochen werden, für welche vielfältige Veranstaltungen und Projekte angeboten werden.

Umgesetzt wurden bis Ende 2019 folgende Maßnahmen:

  • Bauliche Erweiterung von Küche und Gastraum (erdgeschossiger, stufenloser Anbau, Ausstattung mit Mobiliar und Geräten)
  • Gestaltung eines Kinderspielplatzes (Waldhaus mit Höhlencharakter, Klettertrichter, Minihochseilgarten)
  • Eröffnungsaktion mit musikalischer Begleitung und Presse am 15. August 2019
  • Beschilderung und Erstellung von Anzeigen, Plakaten und Flyern
  • Veranstaltungen
  • Wanderungen und Exkursionen rund um den Zeilberg
  • Projekt Gartentherapie

Ansprechpartnerin

Frau Susanne Wolfrum-Horn 

09521/27-701

susanne.wolfrum-horn@hassberge.de

Kooperationsprojekt Einrichtung und pilothafter Betrieb der Fastnachtskademie

Kooperationsprojekt Einrichtung und pilothafter Betrieb der Fastnachtskademie

 

Der Fastnachtverband und seine Mitgliedsvereine, aber auch Vereine und Gruppierungen ohne Verbandszugehörigkeit,  sind  in  Franken  eine  breite  Basis  im  Bereich  Lebensqualität, (Dorf-) Gemeinschaft und regionale Identität. Insbesondere auch im ländlichen Raum sind sehr viele Bürgerinnen und Bürger in diesem Bereich ehrenamtlich engagiert. Vor allem in Zeiten des demographischen Wandels ist es wichtig, dass diese ehrenamtlichen Strukturen gestärkt werden. Das breit angelegte Kooperationsprojekt „Fastnachtakademie“ unterstützt FastnachterInnen in ganz Franken bei der zukunftsträchtigen Weiterentwicklung ihrer (Vereins-)arbeit.

 
 

Projektträgerschaft: Fastnacht-Verband Franken e. V.,  Veitshöchheim

Hintergrund

Fastnacht ist gelebter Brauch, der in vielen Orten eine hohe Bedeutung hat, der stets die Weitergabe von Traditionen an die Jugend und ehrenamtliches Engagement erfordert sowie sich an neue Entwicklungen anpassen muss (Vereinsrecht, Medienlandschaft etc.). Verantwortungsvolle Arbeit im Verein setzt die stete Auseinandersetzung mit entsprechenden Inhalten (z. B. Vereinsrecht) sowie eine permanente Förderung und Schulung von ehrenamtlich Tätigen voraus. Mit Anspruch der ständigen Weiterentwicklung und Verbesserung der Angebote musste der Fastnacht-Verband Franken e. V. hierfür ein nachhaltiges Konzept entwickeln. Der Bau einer professionellen Fastnachtakademie im direkten Anschluss an das Deutsche Fastnachtmuseum in Kitzingen bildet hierfür die optimale Voraussetzung: Weiterhin können dezentrale Workshops, Seminare etc. durchgeführt werden, aber zusätzlich steht eine spezialisierte, professionelle Akademie zur Verfügung.

Im Rahmen seiner Ausbildungstätigkeit hat der Fastnacht-Verband Franken e.V. eine herausragende Stellung hinsichtlich der Schulung und Förderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Die Akademie und die späteren Schulungsmodule sind ein attraktives Angebot für die Faschingsvereine im Kitzinger Land, aber auch im gesamten fränkischen Raum. Auch die Pflege traditioneller Bräuche und die Weitergabe an die Jugendlichen sind wichtige Aspekte zur Sicherung der Lebensqualität und der regionalen Identität.

Am 10. März 2019 wurde das „Kulturzentrum Deutsche FastnachtAkademie“ offiziell in Kitzingen eröffnet.

Maßnahmen

Einrichtung der Fastnachtakademie

Die Einrichtung der Akademie umfasst insbesondere eine umfangreiche Position für den Bereich Medientechnik, um in diesem heutzutage relevanten Themenfeld auf dem neuesten Stand schulen zu können.

Aufbau und pilothafter Betrieb der Akademie durch ein Projektmanagement

Um die Schulungstätigkeit der Fastnachtakademie aufzubauen (zentral wie dezentral), die beteiligten Vereine und Regionen zu vernetzen, Forschungsprojekte zu begleiten und als Beratungsstelle zu fungieren, wurde ein Projektmanagement einzusetzen, als zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle. Hinzu kommen erste Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit und zum Netzwerkaufbau.

Erste Öffentlichkeitsarbeit

Erarbeitung eines Konzeptes, Begleitung und Umsetzung der ersten Maßnahmen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit, Aufbau der Pressearbeit. Die offizielle Homepage des Kulturzentrums Deutsche FastnachtAkademie finden sie hier.

Vorteile des Kooperationsprojekts für die Vereine und beteiligten Regionen 

Das neu zu entwickelnde Schulungsangebot sowie die neuen Räume der Fastnachtakademie stellen für alle fränkischen Vereine eine starke Verbesserung und Professionalisierung der Weiterbildungsmöglichkeiten dar. Insbesondere die Einrichtung von an die speziellen Bedürfnisse der Fastnachtsvereine angepassten Räumen wirkt sich hier positiv aus, darüber hinaus stellt die Akademie aber auch eine entsprechenden Infrastruktur und Betreuung in einem attraktiven „fast- nächtlichen“ Umfeld zur Verfügung.

 

Ansprechpartnerin
Frau Veronika Jägler

09521/27-676

veronika.jaegler@hassberge.de